Der "Mohr" im Pappenheimer Wappen

Wie kam der Mohr ins Wappen?

Die Königsfarben waren seit jeher Gold und Schwarz. Im Lauf der Zeit aber wurde aus dem klassischen schwarzen Imperatorenkopf gegen Ende des 13. Jahrhunderts ein Negerkopf mit Stirnbinde, später dann eine Mohrin mit Zopf, den die Grafen von Pappenheim bis in die Gegenwart als Helmzier beibehalten haben.

Außerdem wurde der Stadt Pappenheim die Zustimmung zur Führung einer Fahne in der Farbenfolge Grün-Rot erteilt.

Das Mittelalter

Anisicht von Pappenheim

Im 11. Jahrhundert verlegten die Pappenheimer ihren Wohnsitz nach und nach zu Füßen der um 1050 wiederaufgebauten Burg, wo sich das Reichsministerialien-geschlecht der Marschälle zu Pappenheim niedergelassen hatte.

Die Stadtrechte bekam Pappenheim erst im Jahr 1288 von König Rudolf von Habsburg verliehen, obwohl die “stat” schon Mitte des 11. Jahrhunderts über einen eigenen Markt mit Marktkirche verfügte.

Der Stadtmauerbau erfolgte zu Zeiten Friedrich Barbarossas und schon für das 12. Jahrhundert ist eine eigene Hochgerichtsbarkeit belegt.

In den Folgejahren wuchs die kleine Siedlung an der Altmühl zu einer stattlichen Residenz.

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