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Kunstaustellung: "Die bewegte Frau" von Renate Gehrke

Im K 14,  Klosterstraße 14, Pappenheim

Vom 27. 1. bis  30. 7. 2017 (Besichtigung bei sämtlichen Veranstaltungen im Hause)

Zeichnung und Malerei, die Strenge der Linie und die Vitalität der Farbe, sind oft Konkurrenten in der Kunst - nicht bei Renate Gehrcke! Ihre Bilder, ob Zeichnung oder Malerei, entstehen aus ein und der selben Bewegung von Hand, Körper und Geist, aus dem Impetus eines bewegten Lebens, aus dem die Künstlerin ihre Ideen schöpft.

Dem Tanz - ein Bereich, der ihr kpnstlerisches Schaffen am stärksten geprägt hat - ist in dieser Ausstellung viel Raum gegeben. Dynamik, Rhythmus, vehementer Gestus, gesteigerte Ausdruckskraft, aber auch Schwangerschaft und werdendes Leben sind Inhalte, denen die Künstlerin in großer Ehrfurcht nachspürt. Nervös aufgelöste und sich wieder verdichtende Linienbündel werden zu beinahe abstrakten Energieträgern, die die Figur nur noch ahnen lassen und doch den ganzen Menschen in seinem eindlichen Dasein zeigen.

Jedoch sind es nicht nur Menschen, die der Künstlerin als Anreiz dienen, sondern auch unbelebte Materie - es ist die Bewegung als solche, die sie immer wieder inspiriert, sei es bei dem Bild "Turbo", eine Anregung, die Renate Gehrcke beim Betrachten eines brasilianischen Ventilators bekam, oder sei es "der Weg", den man zurücklegen muss - "no caminho" im Portugiesischen.
So bezieht sich der Titel der Ausstellung gleichermaßen auf die Inhalte der Bilder wie auf die Künstlerin selbst.

 

 

Fotoausstellung: CLICK IT! Pappenheim fotografiert

Sonntag, 28. Mai bis Sonntag, 9. Juli 2017 im Museum an der Stadtmühle
geöffnet immer an Sonn- und Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr

Vernissage am 28. Mai 2017 um 11:00 Uhr

 

Das aktuelle Lebensgefühl in Pappenheim einzufangen war das Motto für die Fotoaktion „Click It! – Pappenheim fotografiert“, der zahlreiche Fotobegeisterte gerne folgten und dafür jede Menge aus vielen verschiedenen Blickwinkeln entstandene Bilder einreichten. Diese wurden im vergangenen Herbst im K14 Haus der Bürger präsentiert. Nun werden die Highlights davon in einer Ausstellung im Pappenheimer Museum an der Stadtmühle, wo regelmäßig auch hochkarätige Kunstausstellungen stattfinden, noch einmal gezeigt.

Die Hauptauswahl erstellte dabei eine Jury: Ulrich Weichert, Brian Jakob und Hubert Klotzek gaben ihr fachkundiges Votum, um aus den vielfältigen Motiven die Aussagekräftigsten auszusuchen. Doch auch das Publikum durfte mitbestimmen, und so hat auch manches Foto, das von der Jury nicht bedacht wurde, seinen Weg zur Fotoausstellung gefunden.

Den Betrachter erwartet nun eine Ausstellung, die Pappenheim in vielen Facetten zeigt. Da sind viele Fotos, die die weite Natur in und rund um das Städtchen einfangen, aber auch ganz unvermittelte Detailaufnahmen vom Maibaumaufstellen, Fotos von musizierenden Menschen, intime Einblicke in Räume, die ganz vergessen erscheinen. „Ach, wie schön ist Pappenheim“ heißt schließlich der Titel des Bildes, das die meisten Wertungspunkte erhielt: es zeigt ein Mädchen, das ganz entspannt vor einer alten Fassade sitzt. Der Veranstalter, der Kunst- und Kulturverein Pappenheim e.V. hofft, dass viele Besucher sich von dem Titel auch für ihr Alltagsleben inspirieren lassen.

Zur Ausstellung ist auch ein Fotobuch erschienen, das die Besucher erwerben können.

Diavortrag: "Mit dem Motorrad unterwegs"

Freitag, 9. Juni 2017 um 20:00 Uhr im K14-Haus der Bürger/Remise

Sagenhafte Inseln: Färöer, Shetland, Island - Reiseimpressionen von und mit Peter Schuster.

 

Peter Schuster aus Schernfeld bei Eichstätt berichtet über eine Motorradreise, die ihn und seinen Begleiter Peppi Adametz zu den schönsten und wildesten Eilanden Nordeuropas führte.

Den Inselstaat der Färöer, der für seine Wetterkapriolen ebenso berühmt ist wie für seine Steilküsten, haben Experten im Auftrag des National Geographics schon mehrmals zur schönsten Insel der Welt gewählt.

Island ist Europas jüngste Insel. Hier liegt die Entstehung der Erde noch offen zu Tage. Das Land ist in ständiger Unruhe und wird von den Elementen fortlaufend verändert. Ein sagenhaftes Naturwunder aus Feuer und Eis.

Und schließlich die Shetland Inseln, die durch ihre raue Natur und ihre wilde Schönheit bestechen. „Unspoiled“, unverbraucht, naturbelassen, unplugged wie die Musik und ursprünglich - eine Landschaft zum Verlieben und um die Seele baumeln zu lassen.

 

Weiter Informationen unter: www.nurkurznachkathmandu.de

Sommerabend mit Musik - Rudi Trögl Jazz Trio

Samstag, 17. Juni 2017 von 20:00 - 23:00 Uhr auf der Remise des K14 - Haus der Bürger

Musik über der Altmühl bei kühlen Getränken und regionalen Gerichten.

Es spielt das Rudi-Trögl-Jazz-Trio mit dem Gitarristen Rudi Trögl (Jazzförderpreisträger der Stadt Ingolstadt), Rainer Hasenkopf (Kontrabass) und Helmut Welser (Schlagzeug).

Einlass: 19:00 Uhr
Eintritt frei - Spenden gerne!



"FRAUREIF ", Soloprogramm der Hamburger Schauspielerin, Autorin und Kabarettistin Helga Siebert

Freitag, 7. Juli 2017 um 20:00 Uhr im K14-Haus der Bürger, Remise

"FRAUREIF " ist die gnadenlos-lustvolle Abrechnung mit dem Leben der Frau an sich. Ein Streifzug von der Zeugung bis zur Zerlegung, vom Kind bis zur Seniorin und vom Anbeginn der Liebe bis zur Weisheit des hohen Alters.

Vom Kleinkind, der frechen Göre, der gestandenen Hamburger Geschäftsfrau, der sportlichen Politikerin bis hin zur Seniorenbeauftragten des deutschen Kabaretts - Helga Siebert spielt sie alle- klein, fein und gemein.
Ein Streifzug mit Texten, Gedichten und Essays .

Ein "Vollweib-Programm " beileibe nicht nur für Frauen!

Eintritt:
10,00 €, für Mitglieder des Kunst- und Kulturvereins 8,00 €

Sonntags-Frühschoppen auf der Remise

Sonntag, 9. Juli 2017 um 11:00 h im K14-Haus der Bürger, Klosterstr. 14

Auf der Remise im K14-Haus der Bürger finden in den Sommermonaten kleine Konzertveranstaltungen direkt über der Altmühl statt. Launige Musik bei kühlen Getränken und regionalen Gerichten erfreut das Publikum in geschützter Freiluftatmosphäre.

Lesung mit Uwe Graf

Freitag, 14. Juli 2017 um 20:00 Uhr im K14-Haus der Bürger auf der Remise

Liebesgedichte und Liebesgeschichten mit Wein und Musik mit Uwe Graf

Vernissage zur Ausstellung "Gärten und Gärtner/innen" von Gerlinde Pistner

Sonntag, 16. Juli 2017 um 11:00 Uhr im Museum an der Stadtmühle in Pappenheim

Die Ausstellung dauert vom 16.7.2017 bis 17.09.2017 und ist weiterhin an Sonn- und Feiertagen von 14:00 - 17:00 Uhr geöffnet.

Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit sind Gärten und Landschaften der besonderen Art. Der Garten gehört zu den ebenso mythischen wie vieldeutigen und vielgestaltigen Bestandteilen menschlicher Kultur. In unserer Tradition wird bereits im Alten Testament darauf verwiesen, dass der Garten ein vor der Wildnis und ihren Gefahren geschützter Bereich ist, doch auch zwischen Ziergärten und Lustgärten unterschieden. Der berühmteste aller Gärten, der Garten Eden, zeichnet sich dadurch aus, dass die Menschen dort zu essen finden, mit der bekannten Einschränkung, doch das geschieht eben noch nicht im Schweiße des Angesichts auf dem steinigen und dornigen Acker. Gärten sind immer wieder ein Schauplatz für Theaterstücke und Opernszenen. Es wird dort kokettiert und intrigiert, geliebt und gemordet. Ferner ist über die Jahrhunderte hinweg immer wieder von der moralischen Bedeutung des Gartens zu lesen, sei es, dass er uns diszipliniert und demütig macht, wenn wir auf den Erfolg unserer Mühen hoffen müssen, sei es dass wir wieder die Natur zu schätzen lernen, die Augen für ihre Schönheit und Vielfalt geöffnet bekommen, sei es, dass wir dabei das Zusammenwirken von Natur und Kunst, von unverfügbarer Kausalität und menschlicher Freiheit in Form der Gestaltungsfreiheit erfahren können.

Es werden hier Gärten gezeigt, nicht nach botanischen Vorgaben, wohl aber nach den Regeln der Kunst. Die Bilder zeigen, wie Gerlinde Pistner ihr Metier beherrscht. Mit Blick auf die lange geführte Diskussion, ob die Kunst nun die Natur nachahmt – Ars imitatur naturam heißt es in der aristotelischen Tradition – oder ob sie sie verbessert, wenn man in der Renaissance sagt ars naturam superat (transcendat), „die Kunst übertrifft die Natur“ geht Gerlinde Pistner insofern einen eigenen Weg, als sie sich eine Natur selbst schafft. Die Gärten, die sie zeigt, könnten sich unter dem Meer befinden oder auf fernen Planeten. Sie erfreuen uns mit ihrer Farbenpracht und formalen Harmonie. Die Blumen wirken ansteckend in ihrer Pracht, man riecht beinahe ihren Duft und möchte nach ihnen greifen, auch wenn man sie nicht erkennt. Was die Malerin somit schafft, ist uns mit ihren Kreationen das Gefühl von Natur unmittelbar nahe zu bringen, ob nun durch Nachahmung oder Übersteigerung ist dabei egal.

Die Menschen, so sie sich auf den Bildern finden, sind in ihre Umgebung eingebunden, ein Teil der Natur, nicht dominant aber auch nicht bedroht. Sie sitzen oder stehen sehr entspannt und freuen sich offenbar ihres Lebens, so wie es sein soll im Verhältnis von Mensch und Natur. Der Garten muss in diesem Fall keine Grenze nach außen haben, die den Menschen vor einer gefährlichen Welt schützt, noch ist er beherrscht durch eine streng regulierte, strikt in Reih und Glied geordnete innere Struktur, die Grenze von Ordnung und Unordnung löst sich auf. Die Menschen darin beunruhigt das offenbar gar nicht, sie scheinen sich sehr wohl zu fühlen

Text (Auszug) Prof. M. Kaufmann Erlangen

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 1. August 2017 um 19:30 h in der Evang. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik am Abend - zum Telemann-Jahr

Moralische Kantaten von Telemann


Heike Kohler (Weißenburg) - Mezzosopran
Horst Bendinger (Pappenheim) -  Cembalo

 

 

 

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 8. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Telemann-Jahr

Trompetenkonzerte von Telemann


Norbert Mair (Ingolstadt) - Trompete
Horst Bendinger (Pappenheim) - Orgel

 

 

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 15. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Luther-Jahr

Vertonungen von Luther-Liedern, Werke von Schein, Böddecker, u.a.

Sabine Rusam (Ansbach) - Sopran
Erika Bürkel (Ansbach) - Mezzosopran
Horst Bendinger (Pappenheim) - Orgel

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 22. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Telemann-Jahr

Geistliche Arien von Telemann


Simone Obermeyer (Gersdorf) - Sopran
Horst Bendinger (Pappenheim) - Orgel

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 29. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Telemann-Jahr

Blockflöten-Sonaten von Telemann


Ina Stengl (Treuchtlingen) - Altblockflöte
Horst Bendinger (Pappenheim) - Cembalo