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In Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern wurde ab 2013 ein entsprechendes bayernweit einheitliches System fester Rettungstreffpunkte von der Bayerischen Forstverwaltung aufgebaut.

In Bayern kommt es bei forstlichen Arbeiten zu mehreren tausend Unfällen pro Jahr, die nicht selten schwerwiegend sind und schnellste notärztliche Versorgung erfordern. Diese Unfälle ereignen sich in der Regel in wenig erschlossenen Gebieten, der genaue Ort ist verbal oft schwer zu beschreiben. In den überwiegenden Fällen ist es notwendig, die Rettungskräfte durch Dritte zum Unfallort zu führen, hierzu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktpersonen und Rettungsdienst sehr wichtig.

So funktioniert die Rettungskette Forst:

Bei Waldarbeiten besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr, deshalb ist es nicht nur bei der Holzernte ratsam, mindestens zu zweit zu arbeiten.
Sichern Sie zunächst die Unfallstelle und versorgen anschließend den Verletzten. Setzen Sie umgehend einen Notruf (112) mit der Bezeichnung des nächstgelegenen erreichbaren Rettungstreffpunktes ab. Soweit es der Zustand des Verletzten zulässt, begeben Sie sich danach zu diesem Rettungstreffpunkt, um auf den Rettungsdienst zu warten und lotsen Sie den Rettungsdienst auf dem schnellstmöglichen Weg zum Verletzten.

Beschilderung von Rettungstreffpunkten:

Schwere Unfälle passieren nicht nur bei der Waldarbeit, sondern auch in der Freizeit. Das Rettungssystem soll daher allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Die Beschilderung kennzeichnet den Rettungstreffpunkt für Jedermann, enthält eine klare Handlungsanweisung und verleiht Sicherheit über den korrekten Treffpunkt für Rettungsdienst und den Lotsen.

Unter folgendem Link erhalten Sie weitergehende Informationen:

http://www.stmelf.bayern.de/wald/waldbesitzer/038467/index.php

Hier finden Sie zudem einen Informationsflyer zum Download.