Kunstaustellung: "Die bewegte Frau" von Renate Gehrke

Im K 14,  Klosterstraße 14, Pappenheim

Vom 27. 1. bis  30. 7. 2017 (Besichtigung bei sämtlichen Veranstaltungen im Hause)

Zeichnung und Malerei, die Strenge der Linie und die Vitalität der Farbe, sind oft Konkurrenten in der Kunst - nicht bei Renate Gehrcke! Ihre Bilder, ob Zeichnung oder Malerei, entstehen aus ein und der selben Bewegung von Hand, Körper und Geist, aus dem Impetus eines bewegten Lebens, aus dem die Künstlerin ihre Ideen schöpft.

Dem Tanz - ein Bereich, der ihr kpnstlerisches Schaffen am stärksten geprägt hat - ist in dieser Ausstellung viel Raum gegeben. Dynamik, Rhythmus, vehementer Gestus, gesteigerte Ausdruckskraft, aber auch Schwangerschaft und werdendes Leben sind Inhalte, denen die Künstlerin in großer Ehrfurcht nachspürt. Nervös aufgelöste und sich wieder verdichtende Linienbündel werden zu beinahe abstrakten Energieträgern, die die Figur nur noch ahnen lassen und doch den ganzen Menschen in seinem eindlichen Dasein zeigen.

Jedoch sind es nicht nur Menschen, die der Künstlerin als Anreiz dienen, sondern auch unbelebte Materie - es ist die Bewegung als solche, die sie immer wieder inspiriert, sei es bei dem Bild "Turbo", eine Anregung, die Renate Gehrcke beim Betrachten eines brasilianischen Ventilators bekam, oder sei es "der Weg", den man zurücklegen muss - "no caminho" im Portugiesischen.
So bezieht sich der Titel der Ausstellung gleichermaßen auf die Inhalte der Bilder wie auf die Künstlerin selbst.

Ausstellung "Crossart"

Kunst-Ausstellung "Crossart" vom 14.7.-28.7.2017

Vernissage: Freitag, 14. Juli 2017 um 18:00 Uhr in der Galerie Van der Gang, Deisingerstraße


Es stellen aus:
Marita Tobner

Sie lebt und arbeitet in Ulm, Arbeiten in Mixed Media
siehe auch: www.marita-tobner.de

Ruth Weizel

Häuser-Dörfer-Territorien
Sie lebt und arbeitet in München sowie in ihrem Gartenatelier im Voralpenland. Kunstakademie Bad Reichenhall, New York, Painthouse
siehe auch:www.dassortiment.wordpress.com

Mari Arp

aus Schleswig-Holstein, seit 2014 freischaffend im eigenen Atelier
siehe auch: www.mari-arp.de

Ulrike Heydasch

Malerin-Fotografin-Lehrerin. Das Figurative wird oft in einen skurrilen Zusammenhang gesetzt.
siehe auch: ulrikeheydasch1@online.de

Die Ausstellung läuft bis 28. Juli 2017 und ist geöffnet: dienstags und samstags von 9:00 - 12:00 Uhr und mittwochs und donnerstags von 18:00 - 20:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Informationen bei Birgit Van der Gang unter 09143 / 837 192

Vernissage zur Ausstellung "Gärten und Gärtner/innen" von Gerlinde Pistner

Sonntag, 16. Juli 2017 um 11:00 Uhr im Museum an der Stadtmühle in Pappenheim

Begrüßung:
Uwe Sinn, Bürgermeister
Clemens Frosch, Vorstand des Kulturvereins
Renate Gehrke, Künstlerin, Laudatio

Musik:
Dieter Weberpals, Flöte

Die Ausstellung dauert vom 16.7.2017 bis 17.09.2017 und ist weiterhin an Sonn- und Feiertagen von 14:00 - 17:00 Uhr geöffnet.

Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit sind Gärten und Landschaften der besonderen Art. Der Garten gehört zu den ebenso mythischen wie vieldeutigen und vielgestaltigen Bestandteilen menschlicher Kultur. In unserer Tradition wird bereits im Alten Testament darauf verwiesen, dass der Garten ein vor der Wildnis und ihren Gefahren geschützter Bereich ist, doch auch zwischen Ziergärten und Lustgärten unterschieden. Der berühmteste aller Gärten, der Garten Eden, zeichnet sich dadurch aus, dass die Menschen dort zu essen finden, mit der bekannten Einschränkung, doch das geschieht eben noch nicht im Schweiße des Angesichts auf dem steinigen und dornigen Acker. Gärten sind immer wieder ein Schauplatz für Theaterstücke und Opernszenen. Es wird dort kokettiert und intrigiert, geliebt und gemordet. Ferner ist über die Jahrhunderte hinweg immer wieder von der moralischen Bedeutung des Gartens zu lesen, sei es, dass er uns diszipliniert und demütig macht, wenn wir auf den Erfolg unserer Mühen hoffen müssen, sei es dass wir wieder die Natur zu schätzen lernen, die Augen für ihre Schönheit und Vielfalt geöffnet bekommen, sei es, dass wir dabei das Zusammenwirken von Natur und Kunst, von unverfügbarer Kausalität und menschlicher Freiheit in Form der Gestaltungsfreiheit erfahren können.

Es werden hier Gärten gezeigt, nicht nach botanischen Vorgaben, wohl aber nach den Regeln der Kunst. Die Bilder zeigen, wie Gerlinde Pistner ihr Metier beherrscht. Mit Blick auf die lange geführte Diskussion, ob die Kunst nun die Natur nachahmt – Ars imitatur naturam heißt es in der aristotelischen Tradition – oder ob sie sie verbessert, wenn man in der Renaissance sagt ars naturam superat (transcendat), „die Kunst übertrifft die Natur“ geht Gerlinde Pistner insofern einen eigenen Weg, als sie sich eine Natur selbst schafft. Die Gärten, die sie zeigt, könnten sich unter dem Meer befinden oder auf fernen Planeten. Sie erfreuen uns mit ihrer Farbenpracht und formalen Harmonie. Die Blumen wirken ansteckend in ihrer Pracht, man riecht beinahe ihren Duft und möchte nach ihnen greifen, auch wenn man sie nicht erkennt. Was die Malerin somit schafft, ist uns mit ihren Kreationen das Gefühl von Natur unmittelbar nahe zu bringen, ob nun durch Nachahmung oder Übersteigerung ist dabei egal.

Die Menschen, so sie sich auf den Bildern finden, sind in ihre Umgebung eingebunden, ein Teil der Natur, nicht dominant aber auch nicht bedroht. Sie sitzen oder stehen sehr entspannt und freuen sich offenbar ihres Lebens, so wie es sein soll im Verhältnis von Mensch und Natur. Der Garten muss in diesem Fall keine Grenze nach außen haben, die den Menschen vor einer gefährlichen Welt schützt, noch ist er beherrscht durch eine streng regulierte, strikt in Reih und Glied geordnete innere Struktur, die Grenze von Ordnung und Unordnung löst sich auf. Die Menschen darin beunruhigt das offenbar gar nicht, sie scheinen sich sehr wohl zu fühlen

Text (Auszug) Prof. M. Kaufmann Erlangen

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 1. August 2017 um 19:30 h in der Evang. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik am Abend - zum Telemann-Jahr

Moralische Kantaten von Telemann


Heike Kohler (Weißenburg) - Mezzosopran
Horst Bendinger (Pappenheim) -  Cembalo

 

 

 

Open-Air-Kino auf der Remise im K14-Haus der Bürger

Samstag, 5. August 2017 um 20:00 Uhr auf der Remise im K14-Haus der Bürger, Klosterstr. 14, Pappenheim

Launiger Filmabend

Humor, der nach Champagner schmeckt und nicht nach Fassbrause!

 

 

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 8. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Telemann-Jahr

Trompetenkonzerte von Telemann


Norbert Mair (Ingolstadt) - Trompete
Horst Bendinger (Pappenheim) - Orgel

 

 

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 15. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Luther-Jahr

Vertonungen von Luther-Liedern, Werke von Schein, Böddecker, u.a.

Sabine Rusam (Ansbach) - Sopran
Erika Bürkel (Ansbach) - Mezzosopran
Horst Bendinger (Pappenheim) - Orgel

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 22. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Telemann-Jahr

Geistliche Arien von Telemann


Simone Obermeyer (Gersdorf) - Sopran
Horst Bendinger (Pappenheim) - Orgel

Pappenheimer Sommerabendmusiken 2017

Dienstag, 29. August 2017 um 19:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche Pappenheim

Wort und Musik zum Telemann-Jahr

Blockflöten-Sonaten von Telemann


Ina Stengl (Treuchtlingen) - Altblockflöte
Horst Bendinger (Pappenheim) - Cembalo

Sonntags-Frühschoppen mit Musik

Sonntag,  10. September 2017 um 11:00 Uhr im K14-Haus der Bürger, Klosterstr. 14, Pappenheim

Es wirken mit:

  • Die Saitenhupfer,
  • Zitterclub Solnhofen und
  • Sunnasänger Pappenheim.

 

 

Dia-Show über den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Freitag, 15. September 2017 um 19:00 Uhr im K14-Haus der Bürger, Remise, Klosterstr. 14, Pappenheim

Mit Addi Weierich und dem "Limes-Luftbild" über den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
Dabei Bilderrätsel "Pappenheim Spezial"

Kunstausstellung: "Freie Fahrt"

Vernissage zur Ausstellung am 24. September 2017 um 11:00 Uhr im Museum an der Stadtmühle

Ausstellungs-Dauer: 24. September bis 12. November 2017, sonn- und feiertags von 14:00 - 17:00 Uhr

Werkschau moderner Malerei von Ilan Scheindling