Kunst-Ausstellung: "ART addict"

Sonntag, 4. August bis Sonntag, 22. September 2019 im Museum an der Stadtmühle (zugänglich über Klosterstraße)
geöffnet immer an Sonn- und Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr

Vernissage am Sonntag, 4. August 2019 um 11:15 Uhr

Werke von Cornelia Effner und Franz Janetzko

 

Die Sommerausstellung in der Pappenheimer Stadtmühle lebt vom Gegensatz zweier Nürnberger Künstler, von Mann und Frau, von Malerei und Bildhauerei, von Zartheit und Mächtigkeit, deren Werke in einer gemeinsamen Präsentation gezeigt werden. So spielen die überzarten, aquarellierten oder gezeichneten Bilder von Cornelia Effner mit den skurrilen Skulpturen aus Holz oder Beton von Franz Janetzko und machen dadurch erst recht auf sich aufmerksam und regen zum Vergleichen und Nachdenken an. So schreibt Cornelia Effner: „Turnerinnen bewegen sich gekonnt am zweistieligen Besen, ein großspuriges Mannsbild rennt mit der Kraft aus der Deutschen Betonmarkenbutter schneller als ein Hund. Aus Einfachem wird etwas ganz Besonderes“.

Diese Kunstausstellung regt zum Diskutieren und Gespräch an, die Gegensätze zwischen den transparent erscheinenden bewegten Figuren und den geradlinigen, kantigen Betonplastiken ist bewusst gewollt. Beide Künstler möchten damit die Besucher zu Wiederholungstätern machen gemäß dem programmatischen Ausstellungstitel "Kunst (macht) süchtig".

Über zahlreiche Besucher zur Vernissage freuen sich die Stadt Pappenheim, der Kunst- und Kulturverein sowie die beiden anwesenden Künstler.

Eintritt frei, freiwillige Spenden für die Kulturarbeit des Vereins sind herzlich willkommen.

 

 

 

Veranstaltungsreihe: Vitalisierung der Provinz: Planungen zur Wiederbelebung historischer Altstädte in Europa

Freitag, 27.09.2019 um 19:00 Uhr im Europäischen Haus Pappenheim, Eingang Deisingerstr. 1

Referent: Ángel Panero, Architekt, Santiago di Compostela

Der Architekt Angel Panero war von 1994 bis 2012 bei der städtischen Planungsgesellschaft der spanischen Stadt Santiago de Compostela tätig und 2006  bis 2012 deren Technischer Leiter. Diese Gesellschaft wurde 1991 zur Entwicklung der Stadt Santiago de Compostela, die Weltkulturerbe der Unesco ist, von der Spanischen Regierung , der Regionalregierung Galiciens und der Stadt Santiago des Compostela gegründet. Sie hat verschiedene und weitreichende Initiativen zur Inwertsetzung des alten Stadtkerns und der nahen Dörfer sowie städtebauliche Projekte in der Umgebung geplant und in der Realisierung begleitet. Dafür hat sie viele internationale Preise erhalten: Europa Nostra 1996, Premio Gubbio 1996, erster Preis der EU in Local Planning 1997, den UN Habitat Preis der Vereinten Nationen 2002 und viele mehr.

Angel Panero selbst ist heute als selbständiger Architekt tätig und als Berater für die UNESCO für Mexico zuständig. Er hat zahlreiche Projekte in Santiago, die sich mit der Verbesserung der Lebenssituation der Bürger und der Nutzbarmachung der historischen Architektur Santiagos und seinen umgebenden Ortschaften auseinandersetzen, realisiert. Zusammen mit Prof. Victor Cotelo hat er dafür den Architekturpreis der Provinz Galicien erhalten.

Wie in vielen Ländern Europas leidet der ländliche Raum in Spanien an Abwanderung, fehlender Infrastruktur und mangelnder Wertschätzung seiner Lebensqualität. Diese Entwicklung wurde in der Region Santiago schon früh erkannt und man hat Gegenmaßnahmen ergriffen. Der Vortrag zeigt und erklärt an Beispielen wie die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum in Einklang mit den Bewohnern, den wirtschaftlichen Voraussetzungen, der Denkmalpflege und Ökologie erreicht werden kann.

Dem Kunst- und Kultur Verein Pappenheim ist es gelungen, den international bekannten Architekten für diese Vortragsreihe zu gewinnen. Der Vortrag findet im Europäischen Haus in Pappenheim statt, das hierfür den idealen Rahmen bietet.

Eintritt frei, freiwillige Spenden sind herzlich willkommen. 

Kunst-Ausstellung: Kontraste

Sonntag, 29. September bis Sonntag, 17. November 2019 im Museum an der Stadtmühle
geöffnet immer an Sonn- und Feiertagen von 14:00 bis 17:00 Uhr

„GEHRCKE - SCHLEUSSINGER - KONTRASTE“

Grafik, Malerei und Objekte von Renate Gehrcke und Rudolf Schleußinger im Museum an der Stadtmühle und im Kunstbahnhof Pappenheim

In den Ausstellungsräumen des Museums an der Stadtmühle und im Kunstbahnhof präsentiert der Kunst- und Kulturverein Pappenheim im Herbst zusammen mit der Stadt Pappenheim zwei Künstlerpersönlichkeiten der Region: Renate Gehrcke und Rudolf Schleußinger. Es wird eine Gemeinschaftsausstellung, die die unterschiedlichen Werke der beiden Künstler sowohl nebeneinander als auch an zwei Orten unter dem Titel KONTRASTE zeigen wird – nämlich in der Stadtmühle und gleichzeitig im Kunstbahnhof Pappenheim.

So unterschiedlich die beiden ausstellenden Künstler und ihre Lebenswege auch sein mögen, fanden sie doch im kreativen Austausch einen gemeinsamen Leitfaden für die Ausstellung: den Respekt und die verständnisvolle Zugewandtheit zu den Gedanken und Themen des Gegenübers. Während Rudolf Schleußinger erst spät seinen Weg zur Kunst gefunden hat, sah Renate Gehrcke schon als Kind ihre spätere Berufung zur Künstlerin klar vor Augen. Gemeinsam ist den beiden die Begeisterung für die Kunst, das Experiment, das Staunen und die unbedingte Ehrlichkeit und Hingabe an ihre Arbeit.

In der Ausstellung KONTRASTE geht es in einem zentralen Themenkreis um ausdrucksstarke Druckgrafik: In einem reizvollen Dialog stehen die Radierungen von Rudolf Schleußinger den Lithografien von Renate Gehrcke gegenüber. Dazu zeigen Bronzeplastiken der beiden Künstler deren künstlerische Entwicklung von den Anfängen bis zu jüngst neu entdeckten Möglichkeiten des Ausdrucks. Zeichnungen und großformatige Gemälde ergänzen die Ausstellung KONTRASTE – deren genaues Ausstellungskonzept noch im Entstehen ist. Sicher ist aber, dass es ein anregendes Aufeinandertreffen der Werke der beiden Künstler geben wird, denn auch die Planung der Ausstellung selbst ist ein spannender Prozess.

Über zahlreiche Besucher zur Vernissage im Museum an der Stadtmühle und im Kunstbahnhof freuen sich die Stadt Pappenheim, der Kunst- und Kulturverein sowie die beiden anwesenden Künstler.

 

Eröffnung der Ausstellung:

Sonntag 29. September 2019, 11:15 Uhr.
Anschließend um 13 Uhr Eröffnung des zweiten Ausstellungsortes im Kunstbahnhof Pappenheim.

Station 1: Museum an der Stadtmühle Pappenheim, zugänglich über Klosterstraße.

Geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.

Station 2: Kunstbahnhof Pappenheim, Gebäude des früheren Bahnhofs Pappenheim, Bahnhofstraße 60, geöffnet an Sonn- und Feiertagen von 15 bis 18 Uhr.

Eintritt frei, freiwillige Spenden für die Kulturarbeit des Vereins sind herzlich willkommen.

Vortrag: "Unsere Steinbrüche" mit Wolfram Glaudo

Freitag, 18. Oktober 2019 um 19:00 Uhr im K14-Haus der Bürger, Klosterstr. 14

Pappenheim liegt mitten im Steinbruchgebiet des Fränkischen Jura, trotzdem verbindet man eher Solnhofen oder Treuchtlingen mit dem "steinreichen Franken".

Wolfram Glaudo aus Pappenheim, Diplom-Ingenieur und Steinfachmann, der sein ganzen Berufsleben dem Kalkstein des Juras gewidmet und die Entwicklung der heimischen Steinindustrie erlebt hat, wird aus seinem reichen Erfahrungsschaft über die Steingewinnung früher und heute in und bei Pappenheim, über die geologischen Voraussetzungen, über die Beliebtheit des Steins an Fassaden und seine Verwendung in Innenräumen in aller Welt berichten und seine Informationen mit eindrücklichen Bildern ergänzen.

Büchervorstellung: Wer liest, genießt

Freitag, 22. November 2019 um 19:00 Uhr im K14 - Haus der Bürger

Neue Romane, Biografien und Krimis vorgestellt von Helga Laackmann, Birgit Schwirzer und Bettina Balz.

Veranstaltungsreihe: Vitalisierung der Provinz: Vitalisierung historischer Architektur in der Region

Freitag, 29. November 2019 um 19:00 Uhr im K14-Haus der Bürger

Referent: Hans Heinrich Häffner, Architekt, Weißenburg

Veranstaltungsreihe: Vitalisierung der Provinz: Bisherige und schon geplante Vitalisierungs-Projekte in Pappenheim

Freitag, 25. Oktober 2019 um 19:00 Uhr im K14-Haus der Bürger

Referent: Clemens Frosch, Architekt, Pappenheim

Clemens Frosch ist im dörflichen Umfeld aufgewachsen. Er hat in München und Madrid Architektur studiert und kennt dadurch bestens beide Aspekte von Land und Stadt. Er ist seit 1990 selbständig tätig und hat viele öffentliche wie auch private Aufträge im ländlichen Bereich bearbeitet. Nach seiner Tätigkeit in München auch als Lehrbeauftragter an der FH München eröffnete er 2003 sein Architekturbüro bewusst im ländlichen Raum in Pappenheim. Seither konnte er einige Projekte für die Gemeinde und auch private Bauherren in Pappenheim und Umgebung planen und realisieren.

Er erläutert an diesem Abend die Bedeutung und Tragweite auch kleiner Projekte für die Ortsentwicklung und zeigt an Hand von Beispielen und Grundsatzüberlegungen für Pappenheim, wie die Wiederaktivierung und damit einhergehend Inwertsetzung einzelner Stadtbausteine wichtige Impulse für die gesamte Stadtentwicklung geben können. Diese sollen zur Stärkung der Infrastruktur und der Lebensqualität in Pappenheim beitragen.

Der Vortrag versteht sich als Grundlage für die Diskussion über die weitere Stadtentwicklung. Die anschließende offene Gesprächsrunde soll allen Beteiligten die Möglichkeit geben, auch ihre Gedanken und Ideen zu äußern und damit einen Beitrag zur kommunalen Entwicklung beizusteuern.

Clemens Frosch ist auch 1. Vorsitzender des Kunst- und Kulturvereins Pappenheim.

Eintritt frei, freiwillige Spenden für den Kunst- und Kulturverein sind herzlich willkommen.